Eltern warten seit fast zehn Jahren auf Spielplatz

gepostet am 16.8.2022

Wie viele Kinderspielplätze braucht eine Stadt und welche Entfernung zu den Spielstätten ist für Familien zumutbar? Diese Fragen standen im Raum, als in den Gremien der Stadt Montabaur unlängst über den Bau eines weiteren Kinderspielplatzes am Rande des Baugebiets Kesselwiese diskutiert wurde. Anlass war ein Antrag der FWG, auf einem unbebauten Grundstück im Eingangsbereich des Stadtteils eine zusätzliche Spielstätte anzulegen.

Konkret geht es hier um einen Spielplatz im Neubaugebiet Kesselwiese. 2012 erschlossen, warten die Anwohner nun schon ganze 10 Jahre auf den Spielplatz.

Wie in Neubaugebieten üblich, siedelten sich dort viele Familien mit kleinen Kindern an, die nun teilweise schon seit zehn Jahren auf einen Spielplatz warten, wie es Thorsten Weidenfeller von der FWG formulierte. Sofern es noch ein paar Jahre dauert, sind die meisten Kinder dort bereits in einem Alter, in dem sie keinen Spielplatz mehr brauchen, so die Befürchtung.

 

Bzgl. dem in dem Artikel der RZ vom 15.08.2022 formulierten Satz:

An der Frage,
 ob dies eine zumutbare Entfernung ist,
 schieden sich die Geister. Weidenfeller deutete an,
 dass er die Strecke für zu weit hält,
 zumal das Gelände zum Himmelfeld relativ steil ansteigt.

Möchten wir kurz anmerken, dass dieser so nicht stimmt.. Unser Fraktionsmitglied Thorsten Weidenfeller regte an, den Spielplatz am Kindergarten komplett in die Hand des Kindergartens zu geben, da dieser durch den Umbau bzw. die Erweiterung Freiflächen zum Spielen dringend nötig hat. Folglich würde der Spielplatz "Am Himmelfeld" für die Öffentlichkeit wegfallen. Dafür wäre ein Ersatz in der Kesselwiese hilfreich in sinnvoll und in einem Neubaugebiet auch sinnvoll. Die Entfernung ist nicht das Dilemma.

 

Den kompletten Artikel gibt es hier:

https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/westerwaelder-zeitung_artikel,-manko-in-montabaur-eltern-warten-seit-fast-zehn-jahren-auf-spielplatz-_arid,2439580.html

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